Reisebericht 5: Einfach gigantisch!
Ein gewaltiger Sprühregen nimmt uns jede Sicht. Wir reißen uns die Hemden vom Körper, breiten die Arme aus und überlassen uns den Naturgewalten. Im Nu sind wir durchnässt. Mit einem unbeschreiblichen Gefühl und einem breiten Lachen genießen wir diesen seltenen Augenblick.

Nach dem blauen Himmel kam der Regen
Wir sind nicht allein
Erst jetzt bemerken wir, dass wir nicht die Einzigen sind, die sich an diesem Naturschauspiel erfreuen. Andere Menschen stehen auch dort und versinken scheinbar in der donnernden Gischt. Viele von ihnen haben sich wie wir mit Begeisterung dem sprühenden Wasser hingegeben. Manche laufen mit einem gelben Cape durch den feuchten Wasservorhang, alle sind von dem gigantischen Spektakel fasziniert. So gewaltig ist die Natur und so klein der Mensch! Wir können uns erst nach langer Zeit von den Wasserfällen trennen
Der Weg nach Süden
Neue Eindrücke stürmen auf uns ein. Palmen, Pfeffergewächse, Orchideen säumen unseren Weg. Viele Stunden sind wir im Nationalpark und entdecken Echsen, Ameisenbären und unglaublich große Ameisen mit riesigen Mundwerkzeugen. Es ist phantastisch, unser Herz hüpft vor Freude.
Seit gestern sind wir wieder unterwegs. Von Iguazu am Drei-Länder-Eck Paraquay, Argentinien und Brasilien in Richtung Süden. Endlich wollen wir es wagen auch in abgelegenen Gebieten unsere Zelte aufzuschlagen.

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