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	<title>Südamerika Greenhorn</title>
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	<description>Reiseberichte über Abenteuer unterwegs in Argentinien</description>
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		<title>Camino Choro &#8211; Auf einfache Wege schickt man nur die Schwachen &#8211; Tag 2</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Dec 2010 10:24:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Südamerika</dc:creator>
				<category><![CDATA[Camino Choro]]></category>
		<category><![CDATA[Reisebericht]]></category>
		<category><![CDATA[Südamerika]]></category>
		<category><![CDATA[Dschungel]]></category>

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		<description><![CDATA[Schon am zweiten Tag unserer Wanderung befanden wir uns inmitten einer wuchernden Dschungellandschaft, in der schw&#252;le, hei&#223;e Temperaturen mit k&#252;hlen, heftigen Niederschl&#228;gen schneller wechselten, als man sich h&#228;tte umziehen k&#246;nnen. Der Tag 2 in &#8220;San Francisco&#8221; Der kleine Bach, welchen wir am ersten Tag in der Talsohle m&#252;de bel&#228;chelt hatten, war nun zu einem gewaltigen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Schon am zweiten Tag unserer Wanderung befanden wir uns inmitten einer wuchernden Dschungellandschaft, in der schw&#252;le, hei&#223;e Temperaturen mit k&#252;hlen, heftigen Niederschl&#228;gen schneller wechselten, als man sich h&#228;tte umziehen k&#246;nnen. </strong></p>
<h2>Der Tag 2 in &#8220;San Francisco&#8221;</h2>
<p>Der kleine Bach, welchen wir am ersten Tag in der Talsohle m&#252;de bel&#228;chelt hatten, war nun zu einem gewaltigen, kalten und rei&#223;enden Strom angeschwollen, der uns durch diese undurchdringliche Landschaft als dritter Weggef&#228;hrte treu begleitete. Am sp&#228;ten Nachmittag dieses zweiten, blasenreichen Tages erreichten wir kraftlos und ausgezehrt „San Francisco“. Es war eine kleine Siedlung mitten im Dschungel, mitten im Nirgendwo, mit nur wenigen H&#252;tten und einem einzigen Bewohner, einem &#228;lteren Mann, der uns freundlich willkommen hie&#223;.</p>
<h2>Atemberaubender Ausblick</h2>
<p>Nachdem wir das Zelt aufgebaut und unsere durchn&#228;sste Kleidung zum Trocknen aufgeh&#228;ngt hatten, war endlicht Zeit, die Landschaft und die Ruhe dieses Ortes zu fassen. Und w&#228;hrend das Essen im Topf eifrig vor sich hin k&#246;chelte, bot sich uns ein Anblick, der alle schmerzenden Knie und alles geschundenen F&#252;&#223;e mehr als ausglich. Wir blickten auf ein endloses, waldbedecktes Tal und sahen, wie Neben aus Regionen die noch vor uns lagen, langsam aber best&#228;ndig heraufzog. Die Sonne warf ihre letzten Strahlen in das Tal und f&#228;rbte den Himmel, die Pflanzen und den Nebel r&#246;tlich golden ein. Und w&#228;hrend wir den Zauber und das Farbenspiel des Abends genossen und begierig die letzten Reste unseres Essens aufklaubten, umfing uns eine wohltuende und verdiente M&#252;digkeit. Geschafft und doch vom Tage aufgew&#252;hlt, krochen wir in unsere Schlafs&#228;cke, und in Gedanken an all das Erlebte, aber auch an unsere Lieben, die wir zur&#252;cklie&#223;en, schliefen wir ein. Morgen w&#252;rde uns der Weg weiter f&#252;hren und uns neue Wunder und mehr Erstaunen darbieten, denn unsere Reise war noch lange nicht zu Ende!</p>
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		<title>Camino Choro &#8211; Auf einfache Wege schickt man nur die Schwachen &#8211; Tag 1</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Dec 2010 10:22:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Südamerika</dc:creator>
				<category><![CDATA[Camino Choro]]></category>
		<category><![CDATA[Reisebericht]]></category>
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		<description><![CDATA[Es war gegen 6 Uhr morgens als die T&#252;r des Kleinbusses zuschlug und wir uns schlie&#223;lich allein auf 4.700 m H&#246;he befanden. Es war ein nasskalter und tr&#252;ber Morgen und damit eigentlich das perfekte Wetter um sich nochmals tief in sein Bett zu mummeln und weiterzuschlafen. Wir aber machten uns auf den Weg, den Camino [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Es war gegen 6 Uhr morgens als die T&#252;r des Kleinbusses zuschlug und wir uns schlie&#223;lich allein auf 4.700 m H&#246;he befanden. Es war ein nasskalter und tr&#252;ber Morgen und damit eigentlich das perfekte Wetter um sich nochmals tief in sein Bett zu mummeln und weiterzuschlafen. Wir aber machten uns auf den Weg, den Camino Choro zu beschreiten, einen Pfad, der uns aus knapp 5.000 m H&#246;he mit einer rauen und unwirtlichen Umgebung bis auf 1.300 m in einer warmschw&#252;len Urwaldlandschaft f&#252;hren sollte.</strong></p>
<h2>In 1.300 Metern H&#246;he</h2>
<p>Unser Weg brachte uns jedoch zuerst weiter bergauf. Unter „nahezu“ sauerstofffreier Umgebung war jeder Schritt m&#252;hsam und mit &#252;ber 15 Kilo Gep&#228;ck eine Belastungsprobe f&#252;r K&#246;rper und Geist. Nicht wenige Male versagten mir die Kraft und der Wille weiter voran zu schreiten. Und so hatten wir kauf Augen f&#252;r die uns umgebende Landschaft. Gl&#252;cklicherweise gab es au&#223;er Ger&#246;ll, kleinen dunklen Teichen und vereinzelten schneebedeckten Fl&#228;chen kaum etwas Spannendes zu sehen. Hier jedoch immer weiter bergauf strebend, trafen wir auf einen Mann mit seinem Kind, die einen Esel mit sich f&#252;hrten. Leider waren unsere Aymara- und ihre Deutschkenntnisse auf demselben Niveau, sodass eine Verst&#228;ndigung unm&#246;glich war. Folglich boten wir Bonbons an, die gerne mit beiden H&#228;nden ergriffen wurden. Danach trennten sich unsere Wege und die drei Besucher verschwanden wieder im dichten Nebel aus dem sie gekommen waren.</p>
<p>Schlie&#223;lich erreichten wir die schneebedeckte Spitze des Passes und damit den h&#246;chsten Punkt unserer Reise. Hier nun umgab uns harscher Schnee und andauernder undurchdringlicher, wei&#223;er Nebel. Doch schon nach einigen Kilometern Fu&#223;marsch ri&#223; wie als Willkommensgru&#223; die Nebelwand auf und gestattet uns einen kurzen aber beeindruckenden Blick auf das andine Bergmassiv, das sich bisher so erfolgreich verborgen hatte. Wir standen an der Spitze eines gewaltigen Tales, dessen glatte, tiefschwarze Felsw&#228;nde sich zu beiden Seiten weit &#252;ber hundert Meter in die Tiefe erstreckten. Kleine Schmelzwasserb&#228;che st&#252;rzten zahllos von schneebedeckten Kuppen &#252;ber die Felsw&#228;nde hinab und verloren sich als feiner Regen in der Tiefe. Am Grund des Tales erblickten wir einen gr&#252;nen Teppich aus frischem Gras, auf dem einige Tiere weideten. Diese Tiere waren jedoch weder Kuh, Schaf noch Ziege, sondern die hier heimischen Lamas, die in ihrer abgestammten Umgebung weitaus eleganter wirkten als ihre Artgenossen in europ&#228;ischen Zoos und Tierparks.</p>
<h2>Eine Stra&#223;e zum Nachtlager</h2>
<p>Dem Pfad folgend betrachteten wir alsbald eine aus Naturstein gepflasterte Stra&#223;e. Die Steine schienen hier so perfekt, dass es schwer fiel zu glauben, dass bereits &#252;ber Jahrhunderte hinweg unz&#228;hlige Menschen vor uns diesen Weg beschritten haben sollen. Mehrmals kamen wir durch kleinere Siedlungen deren H&#228;user meist aus demselben Material gebaut waren und man konnte sich einem Gef&#252;hl der Einsamkeit und der Zeitlosigkeit nicht erwehren. Die Menschen schauten uns mit vorsichtigem Interesse und leichtem Unverst&#228;ndnis an. Jedoch begegnete man uns stets mit Freundlichkeit und niemals hatte man das Gef&#252;hl unwillkommen zu sein.</p>
<p>Mit jeder Minute, die wir nun vorw&#228;rts strebten, schlug uns erneut eine Nebelwand mit schier unersch&#246;pflichen Schauern und einer klammen K&#228;lte entgegen. Aber auch mit jedem Schritt, den wir nach vorne setzen, wurden die Pflanzen links und rechts des Weges &#252;ppiger und zahlreicher. Auch mehrten sich die Sekunden, in denen wir am Himmel die Sonne erblickten konnten wo wir doch bereits &#252;berzeugt waren, dass dies hier nie geschehen w&#252;rde.</p>
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		<title>Reisebericht 5: Einfach gigantisch!</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Apr 2010 11:07:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Südamerika</dc:creator>
				<category><![CDATA[Iguazu]]></category>
		<category><![CDATA[Reisebericht]]></category>
		<category><![CDATA[Natur]]></category>
		<category><![CDATA[Regen]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein gewaltiger Spr&#252;hregen nimmt uns jede Sicht. Wir rei&#223;en uns die Hemden vom K&#246;rper, breiten die Arme aus und &#252;berlassen uns den Naturgewalten. Im Nu sind wir durchn&#228;sst. Mit einem unbeschreiblichen Gef&#252;hl und einem breiten Lachen genie&#223;en wir diesen seltenen Augenblick. Wir sind nicht allein Erst jetzt bemerken wir, dass wir nicht die Einzigen sind, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ein gewaltiger Spr&#252;hregen nimmt uns jede Sicht. Wir rei&#223;en uns die Hemden vom K&#246;rper, breiten die Arme aus und &#252;berlassen uns den Naturgewalten. Im Nu sind wir durchn&#228;sst. Mit einem unbeschreiblichen Gef&#252;hl und einem breiten Lachen genie&#223;en wir diesen seltenen Augenblick. </strong><br />
<div id="attachment_64" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><img src="http://www.suedamerika-greenhorn.de/wp-content/uploads/regenfall-suedamerika.jpg" alt="Nach dem blauen Himmel kam der Regen" title="Nach dem blauen Himmel kam der Regen" width="600" height="360" class="size-full wp-image-64" /><p class="wp-caption-text">Nach dem blauen Himmel kam der Regen</p></div></p>
<h2>Wir sind nicht allein</h2>
<p>Erst jetzt bemerken wir, dass wir nicht die Einzigen sind, die sich an diesem Naturschauspiel erfreuen. Andere Menschen stehen auch dort und versinken scheinbar in der donnernden Gischt. Viele von ihnen haben sich wie wir mit Begeisterung dem spr&#252;henden Wasser hingegeben. Manche laufen mit einem gelben Cape durch den feuchten Wasservorhang, alle sind von dem gigantischen Spektakel fasziniert. So gewaltig ist die Natur und so klein der Mensch! Wir k&#246;nnen uns erst nach langer Zeit von den Wasserf&#228;llen trennen</p>
<h2>Der Weg nach S&#252;den</h2>
<p>Neue Eindr&#252;cke st&#252;rmen auf uns ein. Palmen, Pfeffergew&#228;chse, Orchideen s&#228;umen unseren Weg. Viele Stunden sind wir im Nationalpark und entdecken  Echsen, Ameisenb&#228;ren und unglaublich gro&#223;e Ameisen mit riesigen Mundwerkzeugen. Es ist phantastisch, unser Herz h&#252;pft vor Freude.</p>
<p>Seit gestern sind wir wieder unterwegs. Von Iguazu am Drei-L&#228;nder-Eck Paraquay, Argentinien und Brasilien in Richtung S&#252;den. Endlich wollen wir es wagen auch in abgelegenen Gebieten unsere Zelte aufzuschlagen.</p>
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		<title>Reisebericht 4: Das n&#228;chste Abenteuer Iguazu</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Mar 2010 09:04:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Südamerika</dc:creator>
				<category><![CDATA[Iguazu]]></category>
		<category><![CDATA[Reisebericht]]></category>

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		<description><![CDATA[Schade, die paar Tage in Buenos Aires sind viel zu wenig, schon sitzen wir im &#220;berlandbus der Firma Tigre Iguazu und fahren Richtung Norden. Bye bye Buenos Aires Ein letzter Blick auf diese wundersame Stadt mit den pr&#228;chtigen alten Kolonialbauten, deren br&#246;ckelnder Charme mich wehm&#252;tig stimmt. Je weiter wir aus der Stadt kommen, umso mehr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Schade, die paar Tage in Buenos Aires sind viel zu wenig, schon sitzen wir im &#220;berlandbus der Firma Tigre Iguazu und fahren Richtung Norden.</strong></p>
<div id="attachment_53" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><img class="size-full wp-image-53 " title="Ein riesiger Wasserfall im Iguazu Park" src="http://www.suedamerika-greenhorn.de/wp-content/uploads/wasserfall-iguazu.jpg" alt="Ein riesiger Wasserfall im Iguazu Park" width="600" height="360" /><p class="wp-caption-text">Ein riesiger Wasserfall im Iguazu Park</p></div>
<h2>Bye bye Buenos Aires</h2>
<p>Ein letzter Blick auf diese wundersame Stadt mit den pr&#228;chtigen alten Kolonialbauten, deren br&#246;ckelnder Charme mich wehm&#252;tig stimmt. Je weiter wir aus der Stadt kommen, umso mehr f&#228;llt der Unrat und M&#252;ll auf, der sich stinkend am Stra&#223;enrand breit macht. Bettelnde Kinder mit abgerissener Kleidung sind das, was ich als letztes aus den Augenwinkeln beim Vorbeifahren erfasse. Wir lassen endg&#252;ltig diese traurig sch&#246;ne Stadt hinter uns. Siebzehn Stunden Busfahrt haben wir nun zu &#252;berstehen und dann wartet das n&#228;chste Abenteuer.</p>
<h2>Bus-Tour bei gl&#252;hender Hitze mit 31 Grad</h2>
<p>Als wir nach der langen Fahrt aussteigen, knirschen meine Knochen. Zu lange sa&#223;en wir beengt im Bus, nur unterbrochen von kurzen Pausen, in denen ich feststelle, dass das Thermometer auf 31 Grad gestiegen ist, die Landschaft mehr und mehr von Palmen, Kletter- und Schlingpflanzen gepr&#228;gt ist und der Staub auf meinen Schuhen eine rote Farbe hat.<br />
Wir sind alle m&#252;de und der tropische rote Boden, den wir in der Schule im Geografieunterricht als Latosolboden bezeichnet haben, interessiert mich im Moment nicht besonders.</p>
<h2>Wasserf&#228;lle im Iguazu Park</h2>
<p>Nun aber auf zum Iguazu-Nationalpark. Hier im &#252;berraschend sauberen und gepflegten Park befindet sich einer der gr&#246;&#223;ten Wasserf&#228;lle der Erde. Auf einer Breite von ca.4 km st&#252;rzen hier 1,8 Millionen Liter Wasser pro Sekunde in eine 74 m tiefe Schlucht, ehe der Iguazu in den Parana m&#252;ndet. Es l&#228;sst sich nicht beschreiben welche Naturkr&#228;fte hier wirken. Anfangs gehen wir an vielen kleinen B&#228;chen vorbei, die zu rei&#223;enden Str&#246;men werden, sich vereinigen und alles in sich hineinziehen, bevor sie in die „Garganta del Diabolo“, in die Teufelsschlucht st&#252;rzen.</p>
<p>&#220;ber stabile Stege k&#246;nnen wir verschiedene Stellen des Iguazu -Wasserfalles ansehen. Ein Weg f&#252;hrt uns direkt an den Platz, an dem die Wassermassen eines besonders gro&#223;en Falls auf dem Boden aufkommen. Der L&#228;rm ist ohrenbet&#228;ubend.</p>
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		<item>
		<title>Reisebericht 3: Capoeira-T&#228;nzer in Buenos Aires</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Mar 2010 12:50:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Südamerika</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buenos Aires]]></category>
		<category><![CDATA[Reisebericht]]></category>

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		<description><![CDATA[Rhythmisches Trommeln weckt unser Interesse. Nicht weit entfernt steht eine Menschenmenge und beobachtet neugierig etwas. Wir dr&#228;ngeln ein wenig und endlich sehen wir sie! Capoeira-T&#228;nzer 15 bis 20 Capoeira-T&#228;nzer bewegen sich im Takt der Musik. Sie springen aus der Hocke empor, wirbeln herum, ihre Beine fliegen nach oben, wieder gehen sie in die Hocke. Ihre [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Rhythmisches Trommeln weckt unser Interesse. Nicht weit entfernt steht eine Menschenmenge und beobachtet neugierig etwas. Wir dr&#228;ngeln ein wenig und endlich sehen wir sie! </strong></p>
<div id="attachment_47" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><img src="http://www.suedamerika-greenhorn.de/wp-content/uploads/zwei-echsen.jpg" alt="Nicht nur die zwei Echsen wurden neugierig" title="Nicht nur die zwei Echsen wurden neugierig" width="600" height="360" class="size-full wp-image-47" /><p class="wp-caption-text">Nicht nur die zwei Echsen wurden neugierig</p></div>
<h2>Capoeira-T&#228;nzer</h2>
<p>15 bis 20 Capoeira-T&#228;nzer bewegen sich im Takt der Musik. Sie springen aus der Hocke empor, wirbeln herum, ihre Beine fliegen nach oben, wieder gehen sie in die Hocke. Ihre muskul&#246;sen K&#246;rper gl&#228;nzen, sie kreisen um ihre Kameraden und immer wieder das Kr&#228;fte zehrende Auf und Ab hoher Spr&#252;nge und Drehungen. Es ist beeindruckend. Schlie&#223;lich werden wir von der Menge so weit abgedr&#228;ngt, dass ich nur noch das laute Trommeln im Ohr habe. Fotos zu schie&#223;en hatten wir keine Chance.</p>
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		<item>
		<title>Reisebericht 2: Ankunft in der Hauptstadt</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Sep 2009 09:35:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Südamerika</dc:creator>
				<category><![CDATA[Argentinien]]></category>
		<category><![CDATA[Buenos Aires]]></category>
		<category><![CDATA[Reisebericht]]></category>

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		<description><![CDATA[Endlich landen wir in Buenos Aires. Die Passagiere im Flugzeug werden munter, beginnen laut zu erz&#228;hlen, in ihren Sachen zu w&#252;hlen und die K&#246;pfe zum Fenster zu drehen. Buenos Aires ist der Wahnsinn Wahnsinn diese Stadt! Ich glaube mir zittern die Knie vor Aufregung, oder ist es nur der lange Flug? Kurz darauf sind wir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Endlich landen wir in Buenos Aires. Die Passagiere im Flugzeug werden munter, beginnen laut zu erz&#228;hlen, in ihren Sachen zu w&#252;hlen und die K&#246;pfe  zum Fenster zu drehen. </strong></p>
<div id="attachment_41" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><img class="size-full wp-image-41 " title="Eine Stra&#223;e in Buenos Aires mit dem Obelisk in Hintergrund" src="http://www.suedamerika-greenhorn.de/wp-content/uploads/strasse-buenos-aires.jpg" alt="Eine Stra&#223;e in Buenos Aires mit dem Obelisk in Hintergrund" width="600" height="360" /><p class="wp-caption-text">Eine Stra&#223;e in Buenos Aires mit dem Obelisk in Hintergrund</p></div>
<h2>Buenos Aires ist der Wahnsinn</h2>
<p>Wahnsinn diese Stadt! Ich glaube mir zittern die Knie vor Aufregung, oder ist es nur der lange Flug? Kurz darauf sind wir schon auf der Suche nach unserem Youth-Hostel. Linie 86 mit dem Bus bis zur „9 de Julio“, hatte man uns gesagt, aber nirgends an den Haltestellen ist eine  Bezeichnung zu finden. Verwundert beobachten wir den Fahrstil der Pkws, Lkws und Busfahrer. Ich glaube man kennt hier nur Hupe und Gaspedal. Unmittelbar in dieser endlosen Menge wilder Fahrzeuge warten wir geduldig an einem Zebrastreifen. Irgendwann tun wir es den anderen nach und wagen den Absprung.</p>
<p>Wie wir zu unserem kleinen Hotel gefunden haben, wei&#223; ich nicht, aber dort ist es o.k. Am n&#228;chsten Morgen nach dem Fr&#252;hst&#252;ck erkunden wir ein St&#252;ck dieser Riesenstadt. Wir sehen pr&#228;chtige alte Geb&#228;ude, Kirchen aus spanischer Kolonialzeit, Museen, weite Pl&#228;tze mit unz&#228;hligen Parkanlagen und und  und….Meine Augen k&#246;nnen kaum alles fassen.</p>
<h2>Plaza de la Republica</h2>
<p>Auf dem Plaza de la Republica  erhebt sich ein 67 m hoher Obelisk, der anl&#228;sslich des 400-j&#228;hrigen Bestehens der Stadt aufgestellt wurde. Wir gehen weiter, obwohl unsere F&#252;&#223;e schon mehr als m&#252;de sind. Irgendwann kommen wir in die N&#228;he des Busbahnhofes, dort ist ein riesiger Stra&#223;enmarkt. Unser Interesse ist wieder geweckt, da kann man Land und Leute bestimmt  besser kennen lernen. Hier dr&#228;ngen sich die Menschen und bieten ihre Waren an, von Schmuck, Uhren, Schnitzereien bis zum frisch gepressten  Orangensaft.</p>
<p>Von den St&#228;nden der B&#228;cker und Fleischer  verbreitet sich ein k&#246;stlicher Duft. Alles l&#228;uft geruhsam und recht freundlich  ab, viele Menschen  liegen im angrenzenden Park auf dem Rasen und schlafen, schwatzen  oder essen. Langsam plagt uns der Hunger. Wir holen uns vier gewaltige „Kuhrippchen“, zwei W&#252;rste und gro&#223;e Br&#246;tchen  und setzen uns ebenfalls auf den Rasen. Wir verputzen alles bis auf den letzten Fetzen. Das Fett tropft von unseren Fingern, es war k&#246;stlich.</p>
<h2>K&#246;stlich: Mate Tee</h2>
<p>Satt und ein wenig tr&#228;ge beobachten wir einen Mann, der nicht weit entfernt von uns sitzt und seinen Tee zubereitet. Mate Tee, typisch f&#252;r S&#252;damerika. Zerkleinerte Teebl&#228;tter gibt er in ein Gef&#228;&#223;, sch&#252;ttet hei&#223;es Wasser dazu und nach einer Weile trinkt er diese Fl&#252;ssigkeit durch eine Art silbernen Trinkhalm mit feinen &#214;ffnungen am unteren Ende.</p>
<p>Dieser Trinkhalm hei&#223;t „Bombilla“, erkl&#228;rt er uns etwas sp&#228;ter. Aber schon wird unsere Aufmerksamkeit von etwas anderem abgelenkt.</p>
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		<item>
		<title>Reisebericht 1: Zwei Freunde auf S&#252;damerika-Trip</title>
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		<pubDate>Sun, 13 Sep 2009 18:32:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Südamerika</dc:creator>
				<category><![CDATA[Anreise]]></category>
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		<category><![CDATA[Reisebericht]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Flugzeug vom Typ Airbus 340 erhebt sich kraftvoll vom Boden und bringt uns ein St&#252;ck n&#228;her unserem Ziel. Der Start ins Abenteuer Unter uns glitzert das unendliche Lichtermeer von Frankfurt am Main. Die Reise f&#252;hrt uns nach S&#252;damerika, zuerst nach Argentinien. Es geht Schlag auf Schlag &#8211; Zwischenlandung in Madrid &#8211; Umsteigen und dann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das Flugzeug vom Typ Airbus 340 erhebt sich kraftvoll vom Boden und bringt uns ein St&#252;ck n&#228;her unserem Ziel. </strong></p>
<div id="attachment_50" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><a href="http://www.suedamerika-greenhorn.de/wp-content/uploads/weg-ins-abenteuer.jpg"><img src="http://www.suedamerika-greenhorn.de/wp-content/uploads/weg-ins-abenteuer.jpg" alt="Nach dem Flug ging es zu Fu&#223; weiter - der Weg ins Abenteuer" title="Nach dem Flug ging es zu Fu&#223; weiter - der Weg ins Abenteuer" width="600" height="360" class="size-full wp-image-50" /></a><p class="wp-caption-text">Nach dem Flug ging es zu Fu&#223; weiter - der Weg ins Abenteuer</p></div>
<h2>Der Start ins Abenteuer</h2>
<p>Unter uns glitzert das unendliche Lichtermeer von Frankfurt am Main. Die Reise f&#252;hrt uns nach S&#252;damerika, zuerst nach Argentinien. Es geht Schlag auf Schlag &#8211; Zwischenlandung in Madrid &#8211; Umsteigen und dann der Weiterflug.</p>
<p>G&#228;hn, was soll ich sagen, der Flug von Madrid nach Buenos Aires zieht sich wirklich hin. Die meisten Passagiere schlafen. Jetzt habe ich Zeit ein wenig nachzudenken.</p>
<h2>Es gibt kein Weg zur&#252;ck</h2>
<p>Vor kurzem waren wir noch Studenten. Nun endlich sind  alle Pr&#252;fungen bestanden und wir haben unseren Abschluss in der Tasche. Jetzt kommt die Lust auf die weite Welt. Mein Freund erz&#228;hlt so begeistert von seiner Reise vor fast zwei Jahren nach S&#252;damerika, dass ich nicht widerstehen kann.</p>
<p>„Es wird das sch&#246;nste Erlebnis deines Lebens“, sagt er und so haben wir unser letztes Geld zusammen  gekratzt, um unseren Traum zu verwirklichen. Wir werden au&#223;ergew&#246;hnliche Pflanzen, exotische Tiere und bestimmt interessante Menschen kennen lernen, die hoffentlich unser mickriges Spanisch verstehen. Wir sind eben richtige Anf&#228;nger, aber schlie&#223;lich f&#228;ngt jeder einmal etwas Neues an. Und wir sind wirklich gut vorbereitet.</p>
<p>Wir ahnen nicht, dass wir schon bald  Abenteuer erleben, wie sie eben nur „Greenh&#246;rnern“ wie uns passieren k&#246;nnen.</p>
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		<title>An alle Greenh&#246;rner</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Sep 2009 18:28:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Südamerika</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Südamerika]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Begriff Greenhorn wird meist verwendet f&#252;r Menschen, die Neulinge in einem Land sind. Es kommt vor, dass dieser Name abwertend gebraucht wird, aber eher verwendet man den Namen Greenhorn bei Fremden, die sich aus Unkenntnis anders benehmen, als es in dem Land &#252;blich ist. Der Einheimische kann &#252;ber die Unerfahrenheit des Fremden schmunzeln oder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Begriff Greenhorn wird meist verwendet f&#252;r Menschen, die Neulinge in einem Land sind. Es kommt vor, dass dieser Name abwertend gebraucht wird, aber eher verwendet man den Namen Greenhorn bei Fremden, die sich aus Unkenntnis anders benehmen, als es in dem Land &#252;blich ist. Der Einheimische kann &#252;ber die Unerfahrenheit des Fremden schmunzeln  oder er hilft, damit  dieser nicht in jedes Fettn&#228;pfchen tritt.</strong></p>
<div id="attachment_36" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><a href="http://www.suedamerika-greenhorn.de/wp-content/uploads/suedamerika.jpg"><img class="size-full wp-image-36 " title="Ein Baum spendet Schatten in Buenos Aires " src="http://www.suedamerika-greenhorn.de/wp-content/uploads/suedamerika.jpg" alt="Ein Baum spendet Schatten in Buenos Aires " width="600" height="360" /></a><p class="wp-caption-text">Ein Baum spendet Schatten in Buenos Aires, nicht nur f&#252;r Neulinge </p></div>
<h2>Argentinien</h2>
<p>Das Land geh&#246;rt zu den gr&#246;&#223;ten der Welt; mit einer Fl&#228;che von 2 780 000 km liegt es an 8. Stelle, gefolgt von Kasachstan mit nur knapp 60.000 km weniger. Was f&#252;r ein gewaltiges Land !!</p>
<p>Gro&#223;e Unterschiede ergeben sich logischer Weise im Klima, der Vegetation und nat&#252;rlich auch, wenn der Fremde Land und Leute und deren Sitten und Gebr&#228;uche kennen lernen will. In Argentinien leben nur 36,5 Millionen Menschen. Im Vergleich dazu hat Deutschland 82,5 Mio. Einwohner.</p>
<h2>Die Metropole in S&#252;damerika</h2>
<p>Aber weit gefehlt, wenn man denkt, dass es dort nur kleine St&#228;dte gibt. Die Metropole Buenos Aires ist gewaltig, modern, hektisch und trotzdem sch&#246;n. Mit knapp 6 Millionen Einwohnern ist sie eine von mehr als 10 St&#228;dten in Argentinien, in denen &#252;ber 200.000 Menschen leben.</p>
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